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Laptops für Kalikot – Wie wir zur Oda Foundation kamen

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal entstehen erfolgreiche Verbindungen ganz nebenbei. Als wir Tanja Lauper von kanthari Schweiz fragten, ob sie auf ihrer nächsten Reise Laptops für kanthari Indien mitnehmen könnte, kam ihre Antwort überraschend: „Ich fliege nach Nepal – und auch dort werden dringend Laptops gebraucht." Kurzerhand packten wir vier Geräte ein – und die Reise begann.


Karan Singh bei der Übergabe der gespendeten Laptops
Karan Singh bei der Übergabe der gespendeten Laptops

Die Laptops landeten in Kalikot, einer der abgelegensten Regionen Nepals, bei Karan Singh und seiner Oda Foundation. Karan hat die Organisation aus seiner eigenen bitteren Erfahrung heraus aufgebaut: Als Kind musste er mitansehen, wie sein Vater stundenlang zu Fuss ins Krankenhaus reiste – und dennoch nicht behandelt werden konnte, weil die Familie die Gebühren von gerade einmal 25 USD nicht aufbringen konnte. Karan selbst zog mit 12 Jahren nach Indien, arbeitete sich vom Tellerwäscher zum Hotelmanager hoch – und kehrte jedes Jahr mit Büchern und Medikamenten in sein Heimatdorf zurück. 2023 absolvierte er den kanthari-Lehrgang für Changemaker – genau die Verbindung, die schließlich auch uns zu ihm geführt hat.


 Tanja Lauper, Geschäftsführerin, und Andrea Munz, Präsidentin, von kanthari Schweiz (hinten Mitte) zu Besuch bei der Oda Foundation in Kalikot, Nepal. Vorne, 2.v.r: Karan Singh, Gründer der Oda Foundation.
Tanja Lauper, Geschäftsführerin, und Andrea Munz, Präsidentin, von kanthari Schweiz (hinten Mitte) zu Besuch bei der Oda Foundation in Kalikot, Nepal. Vorne, 2.v.r: Karan Singh, Gründer der Oda Foundation.

Heute betreibt die Oda Foundation Schulen, ein Krankenhaus und Einkommensprojekte für Frauen. Und die vier Laptops? Karan hat sie direkt an Menschen weitergegeben, die sie am dringendsten brauchen: ans Computerlab der Schule – und an Stipendiaten der Oda Foundation, die dank eines Scholarships studieren können. Einer von ihnen studiert in Kathmandu, ein anderer absolviert gerade eine medizinische Ausbildung. Karan war überglücklich und dankbar, diese Geräte erhalten zu haben.


Vier Laptops mögen nach wenig klingen. Aber hinter jedem steckt ein Mensch, der damit Wissen erwirbt – und sicher eines Tages selber etwas zurückgibt.



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